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LED´s als Alternative zur Glühbirne

LED-Lampen – Wegweisende Alternative zur Glühbirne

Das fortschreitende Ende der schon 1835 entwickelten Glühlampe fordert langsam aber sicher durchdachte Alternativen. Während die stromfressende 100 Watt-Birne (Energieeffizienzklasse G) schon im Jahr 2009 zur Herstellung und Lageraufüllung verboten wurde, 2010 die 75-Watt-Birne folgte, 2011 schließlich die 60-Watt-Birne weichen musste, kam es dieses Jahr letztendlich zum Ende der zahlreich verwendeten 40-Watt-Glühlampe (Energieeffizienzklasse E). Die Glühlampe überzeugte fortlaufend mit einem kontinuierlich warmen Lichtspektrum, optimaler Dimmbarkeit und akzeptablem Kompromiss von Lebensdauer und Lichtausbeute zu annehmbaren Preisen. Angriffspunkt ist die enorme Wärmeproduktion die mit der Lichterzeugung einhergeht. Um die Helligkeit anderer Leuchtmittel mit der der Glühbirne in Vergleich setzen zu können, ist die Lichtausbeute, angegeben in Lumen pro Watt, zu beachten.


Als Ersatzprodukt werden seit EU-Beschluss meist Kompaktstofflampen, besser bekannt als die klassischen Energiesparlampen, angepriesen. Bis auf den deutlich niedrigeren Energieverbrauch birgt diese Konstruktion jedoch etwaige Nachteile. Der wohl maßgeblichste Grund Kompaktstofflampen nicht als alternatives Leuchtmittel zu verwenden, ist das in der Glasröhre verborgene, hochgiftige Quicksilber. Aufgrund dessen sind ausgebrannte Lampen nicht nur aufwändig als Sondermüll zu entsorgen, ein Zerbrechen in der Wohnung kann zudem im schlimmsten Fall zu Vergiftungserscheinungen führen. Daneben sind meist fehlende Dimmbarkeit, Zeitverzögerung bis zur vollen Leistung, geringe Lebensdauer und „kühle“ Lichtspektren Mankos dieser Energiesparlampe.

Halogenlampen erreichen zwar nicht solch hohe Energieeinsparung wie Kompaktstofflampen, erzielen im Vergleich zur klassischen Glühlampe aber eine etwa 30%ige Kostensenkung.

Betrieben werden sie meist unter Verwendung von Jod (statt Stickstoff-Argon-Gemisch, Krypton oder Xenon) auf kleinstem Raum, mit klassischem Wolfram-Glühwedel. Sie sind dimmbar, haben einen deutlich besseren Farbwiedergabeindex und sind weitaus günstiger als Kompaktstofflampen. Die Lebensdauer ist allerdings eher niedrig anzusiedeln, zusätzlich verkürzt sich diese durch regelmäßig starkes Dimmen. Um die klassischen 40-Watt-Birnen zu ersetzten, können bereits Modelle mit 30 Watt ausreichen.

Nun gibt es im Wettstreit um die Glühbirnennachfolge einen weiteren Kandidaten. Die LED-Leuchtmittel. LEDs begleiten uns schon seit geraumer Zeit in unterschiedlichsten Formen und an zahlreichen Orten. Die lichtimitierende Diode (Light-Emitting Diode) dient vorrangig als Anzeigeelement in beispielsweise Digitaluhren oder –Thermometern. Auch das Licht von Straßenampeln, Handytastaturen und Fahrzeugleuchten ist oftmals Werk der LEDs. In Form eines raumerhellenden Leuchtmittels finden die Dioden aber erst seit Kurzem schleichenden Einzug in private Haushalte. In der Anschaffung offensichtlich nicht die günstigste Alternative und trotzdem das vielversprechendste Ersatzprodukt für Altbewährtes.


LEDs erreichen im Vergleich zur Glühlampe die höchste Stromersparnis, nämlich bis zu 90% und sind somit der Energieeffizienzklasse A zuzuordnen. Durch das Prinzip des Halbleiterkristalls und den dadurch fehlenden Glühwedel, verspricht die Konstruktion äußerste Langlebigkeit. Bereits Birnen mit 2 – 8 Watt ersetzen, je nach Modell, die klassische 40-Watt-Glühlampe. Entsprechend der Halogenlampe kann der altbewährte Farbwiedergabeindex weitgehend erreicht werden. Mit der gebräuchlichen E27 bzw. E14 Fassung sind sowohl Birnen, Kerzen als auch Reflektoren im Handel erhältlich. Des Weiteren können LEDs in Form von Balken oder anderweitigen Kreationen angebracht werden.

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