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Erklärung eines Herstellers von Messgeräten
LEDs weisen einen sehr engen Spektralbereich auf. Deshalb sind
photometrische Daten von LEDs oftmals ohne konkrete Angaben. Das
Messen mit einem üblichen Luxmeter, um die Lichtleistung der
LED zu beurteilen, ergibt leider abweichende Werte. Denn ein
Luxmeter arbeitet mit einer Photozelle, die mit einem optischen
Filter ausgestattet ist, der die spektrale Empfindlichkeit des Auges
berücksichtigt. Die Photozelle misst alle eintreffenden
Spektralteile und integriert diese zu einem Ergebnis. Historisch ist
der Filter für die V lampta-Kurve auf Planck'sche Strahler mit
2850 K, also der Normlichtart A, festgelegt. Dieser strahlt hauptsächlich
im Infrarotbereich und fällt zur blauen Farbe hin extrem ab.
Die Genauigkeit der Bewertungsfilter bei den Flanken ist deshalb bei
Kontinuumstrahlern (z.B. Leuchtstoffröhren) nicht so
entscheidend, da dort die Lichtstärke sowieso gering ist und
damit der Messfehler ebenfalls klein ausfällt.
Aber eine LED emittiert nur auf sehr schmalbandigem Spektrum mit
Peakwellenlängen von nur einigen 10 Nanometern Breite.
Insbesondere bei den blauen und weißen LEDs kommt es so
aufgrund der schlechten Flanken der Filter zu großen
Abweichungen. Die Folge ist eine Messungenauigkeit beim Blau von bis
zu 100%. Um die Lichtleistung exakt zu messen, benötigt man
einen Spektrumanalyser, der jedes schmale Emissionsband aufsummiert
und das Ergebnis bewertet.
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